Über Lisa Jaspers, Gründerin und Geschäftsführerin von FOLKDAYS



 

FOLKDAYS founder Lisa Japsers photography Lena Scher

 

Lisa gründete FOLKDAYS gemeinsam mit ihrem Freund Kimon Haars. Das Ziel: Fair-Trade in Deutschland für eine jüngere, design-affine Zielgruppe attraktiv(er) zu machen. Bevor sie FOLKDAYS gründete, arbeitete Lisa für OXFAM sowie ein internationales Beratungsunternehmen. Sie hat Politikwissenschaften und Entwicklungsökonomie an der Freien Universität Berlin und der London School of Economics studiert.


Lisa ist nicht nur Unternehmerin, sondern auch Aktivistin. Sie ist regelmäßiger Gast bei Veranstaltungen und auf Panels, wo sie über nachhaltigen Konsum und Sozialunternehmertum spricht. Darüber hinaus ist sie Initiatorin der Petition #fairbylaw auf Change.org, mit der sie die deutsche Regierung dazu aufforderte, ein Gesetz zu unternehmerischen Sorgfaltspflichten zu verabschieden. Eine solche gesetzliche Regelung macht Unternehmen für Umwelt- und Menschenrechtsverletzungen haftbar, wenn diese ihre unternehmerische Sorgfaltspflicht im Ausland vernachlässigen. Mehr als 175.000 Menschen haben die Petition mittlerweile unterzeichnet.


Gemeinsam mit ihrer Freundin Naomi Ryland, Co-Gründerin von tbd*, schrieb Lisa 2019 zudem das Business-Buch Starting a Revolution – What we can learn from female entrepreneurs about the future of business. Seit der Gründung ihrer Unternehmen waren Lisa und Naomi auf der Suche nach Business-Tipps und Vorbildern, doch kaum einer der Ratschläge, die sie aus der Start-up-Welt erhielten oder in Wirtschaftsbüchern lasen, schien den Herausforderungen unserer Zeit gewachsen zu sein – Herausforderungen wie dem Klimawandel, tief gespaltenen Gesellschaften, wachsender Ungleichheit und einer desillusionierten, ausgebrannten Belegschaft. Also machten sie sich auf die Suche nach neuen Ideen und neuen Rollenvorbildern und konzentrierten sich auf eine Gruppe von Menschen, die in der Wirtschaft wie auch Wirtschaftsliteratur bisher unterrepräsentiert waren: Frauen. Nach der erfolgreichen Selbstveröffentlichung in englischer Sprache ist das Business-Buch im August 2020 in deutscher Übersetzung bei Econ (Ullstein Buchverlage) erschienen.

 

Foto: Lena Scherer

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